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Öko Mode – Qualitätszeichen und Labels

Fakt ist, dass niemand Kinderarbeit unterstützen möchte und es auch nicht befürwortet, wenn Menschen ausgebeutet werden, indem man sie harte Arbeit zur Gewinnung und zum Anbau von Rohstoffen für die Modeindustrie verrichten lässt. Doch eine Gewissheit, dass dies eben nicht der Fall ist und alle fair behandelt werden, dies kann einem nur die Öko Mode verschaffen. Dazu wurden verschiedene Qualitätszeichen und Labels ins Leben gerufen, die dem Endverbraucher deutlich zeigen: Hier handelt es sich um Öko Mode!

Wie sind diese Label zu lesen? Das Qualitätszeichen der Öko Mode ist das Global Organic Textile Standard Zeichen welches international für die Öko Mode anerkannt ist. Kurz heisst dieses Qualitätssiegel GOTS.

Wenn ein Hersteller dieses Zeichen für seine Öko Mode erhalten möchte, so muss er gewisse Anferoderungen erfüllen und sich strengen Kontrollen unterziehen. Ist auch nur ein Kriterium nicht voll erfüllt wird das Label nicht erteilt. Das Qualitätszeichen GOTS ist ein Label des Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft aus Deutschland und der Soil Assoiciation aus England sowie der Organic Trade Association aus den USA und der japanischen Organisation Organic Cotton Association.

Man unterscheidet in der Öko Mode zwei Varianten des Labels GOTS. Zum einen gibt es die Stufe eins. Dabei muss die Kleidung der Öko Mode aus mindestens 95 Prozent zertifizierten Fasern bestehen. Das bedeutet, dass die Rohstoffe aus Bioanbau stammen.

Die Zweite Version beinhaltet die Vorgaben, dass die Stoffe aus 70 Prozent verifizierten Fasern, 30 Prozent aus Fasern aus konventionellem Anbau oder synthetischer Fasern und maximal 10 Prozent synthetische Fasern insgesamt. Dabei gibt es Ausnahmen, wie Sportkleidung, Socken oder auch Leggins, die eine hohen Stretchanteil aufweisen müssen.